Rolf´s Rüssel:

Autor: Rolf
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rolf@renaultspider.de

Die Serien-Ansaugung des Spiders besteht aus dem Luftfiltergehäuse, dem Filter, dem Deckel und dem Ansaugschlauch. Als Schwachpunkt dieses Systems gilt der Ansaugort und der Durchmesser des Ansaugschlauches.

Der Schlauch ist wattiert und endet mit einigen Knicken unter dem Sicherungskasten in der linken, hinteren Spiderseite. Die Luft wird hinter der linken Montageklappe des Überrollbügels oberhalb der Tür angesaugt. Platte entfernen und selbst überzeugen; ich habs auch nicht glauben können. Erfahrungsgemäss gilt an dieser Stelle nicht unbedingt gemässigtes Klima. Die Luft ist zu heiß, was der Fahrer im Sommer durch die Motorabstrahlung selbst im Rücken erfahren kann. Den grössten Sauerstoffgehalt hat die Luft bei ca. 6°C. Diese Temperatur kann nur von Ladeluftkühlern erreicht werden. Ein Fortschritt ist aber immer, wenn sie nicht höher als die Aussentemperatur liegt.

Das ist das Ziel von Rolfs Rüssel. (nicht das, was der Leser an dieser Stelle meint)

Der Durchmesser des Ansaugschlauches wird auf 75mm erhöht. Es ist wichtig, dass dieses durchgängig der Fall ist. Der in das Luftfiltergehäuse eingenietete Bogen muss entsprechend eingekürzt werden, da er konisch verläuft, ist das nicht das Problem. Die richtige Stelle findet man durch ausprobieren. Was tun? Absägen den Rest! Mit einer 70mm Bohrkrone oder Auskreiser wird der Durchgang in die Kieme gemacht. In das Loch kommt ein Adapter, wie er zur Schlauchverlängerung benutzt wird. Der Schlauch wird U-Förmig unter der Rahmenstrebe verlegt und an beiden Seiten mit Schellen fixiert. Ein Kontakt zu den Bremsschläuchen sollte vermieden werden.

Ein kleines Stück Schlauch endet auf dem Luftleitblech der linken Kieme.

Warnhinweis:                 
Das Ansaugen von Rotwild, Igeln und kleinen Kindern mus durch ein geeignetes Schutzgitter (s.Abbildung) verhindert werden.

Einbausituation im Moterraum: